Berichte über das Renovierungsprojekt

Wenn man mal ins Innere des Hauses blickt, oder sogar von Innen nach Außen, dann wird so richtig deutlich, wieviel Platz wir allein im Erdgeschoss dazugewonnen haben. Dadurch ist es möglich, den unteren Raum ebenfalls für Seminareinheiten zu nutzen. Eine Möglichkeit um größeren Gruppen und auch Menschen, für die eine Treppe ein großes oder sogar unüberwindbares Hindernis darstellt, die Teilnahme an unserem Seminar- und Weiterbildungsangebot zu ermöglichen.

Der Herbst ist da. Doch neben seinen goldenen Farbgebungen bringt er auch Wind und Regen mit sich. Vor einigen Tagen hat es regelrecht gestürmt und die Blätter von den Bäumen direkt in unser offenes Seminarhaus getragen. Bis vor kurzem hatten wir nämlich noch einige größere und kleinere Zugänge ins Innere 😉 Umso dankbarer sind wir, dass am Wochenende die Fenster und Türen eingebaut wurden und unser Seminarhaus jetzt vor Wind und Wetter geschützt ist. Mal wieder ein großer Dank an unsere Helfer!

…wenn auch nicht auf unserem Baustellenblog 😉 Aber das wird jetzt nachgeholt. Den ganzen Sommer über waren unsere freiwilligen Helfer und inzwischen auch einige Handwerker vor Ort und haben fleißig am Seminarhaus gewerkelt. Mit den Veränderungen am Seminarhaus entwickelte sich auch die Vision für den finalen Umbau weiter, sodass jetzt auch der kleine Anbau, der bisher als Büro diente, weichen musste. Durch diesen Schritt ist der zukünftige Eingangsbereich besser erreichbar, die Terasse größer und vor allem bekommen wir dadurch viel mehr Licht im Inneren.

Ursprünglich haben wir über einen Anbau nachgedacht, damit wir unserem Seminarteilnehmern und Gästen mehr Raum zur Verfügung stellen können. Dieses Vorhaben wäre aber letztlich zu teuer geworden. Eine neue Idee verschafft uns künftig aber auch im Obergeschoss deutlich mehr Fläche für den Seminarbetrieb: Das Foto lässt jetzt schon erahnen, wie auch im ersten  Stock mehr Weite entsteht, sobald der Übergang zu den Gästezimmern wieder durch eine Decke geschlossen wird. Die freiwilligen Helfer und professionellen Handwerker haben mit ihrem Einsatz schon Großartiges geleistet!

Die Abbrucharbeiten im Gastraum sind jetzt weitgehend erledigt. Durch die Wegnahme des Kachelofens, des Grills und der Kaminecke ist jetzt viel mehr freier Raum entstanden, den wir künftig vielseitig nutzen können. Nun müssen durch die Außenwände noch Fenster und Türen gebrochen werden, damit der Raum auch schön hell wird.

Aktion am 17. Mai: mit 5 Helfern machen wir uns an den Rest der Treppen-Verkleidung und die Reste der Wandfliesen im WC. Jetzt muss alles raus, damit die Handwerker kommen können. Unser Männer-Trio tauscht schon mal die Holzverkleidung am Vorbau aus. Erneut eine Super Aktion, Danke dafür.

Aktion am 7. Mai: Ein professionelles Bauteam beginnt mit dem Abriß der Brücke und Treppe. Doch der Beton zeigt sich hartnäckig, und am frühen Nachmittag macht der schwere Abbruchhammer schlapp. Jetzt muss der große Vorschlaghammer zum Zertrümmern der Treppe herhalten, mit Erfolg wie man sieht.

Aktion am 8. Mai: Die Entscheidung für eine Zwischendecke und damit Erweiterung des Seminar-Raumes ist gefallen. Deshalb haben wir die Trennwand zum Semiarraum entfernt. Die Demontage-Arbeiten passen sich den zusätzlichen Entscheidungen an.

Die Treppe fliegt auch raus, deshalb entkleiden wir sie bis auf den nackten Beton. Jetzt muss alles raus, was noch stört für den Wiederaufbau. Kachelofen weg, Decke über Kamin runter, Fliesen im WC runter, Rückbau der Installation, …. und den Müll abtransportieren.
Danke für alle Hilfe

Aktion am 30.3.2021: Um im Speisesaal möglichst viel freien Raum zu gewinnen, haben wir uns entschieden, den ungenutzten Kamin abzureißen. Dieser führt vom EG bis über das Dach – also von oben nach unten abbrechen. Rauf aufs Dach, Haube abnehmen und dann Stein für Stein den Kamin abtragen. Alles in luftiger Höhe, aber bei herrlichem Sonnenschein. Und am Abend lag dann nur noch ein Rest-Haufen an Stein-Schutt zum Abtransport im Erdgeschoss. Geschafft.

Kein Aprilscherz: Home Office war gestern, jetzt wird im Office Home gearbeitet

Im Zuge der Bauarbeiten musste auch das Büro im EG umquartiert werden. Das Gästezimmer mit der Nummer 24 im ersten Stock ist jetzt das „Nestli Headquarter“. Wo gibt es das: Zwei geräumige Arbeitsplätze, daneben jeweils  ein Bett und ein gemeinsames Bad mit Toilette – mit Wanne!  Aber gut gearbeitet werden kann dort natürlich auch – Tina Korder und unsere „Neue“ im Büro, Sandra Bittel, beweisen das bereits seit heute.

Allen voran setzt sich Hans Halbmeyer (li.) vom Nestlivorstand praktisch und als Hauptkoordinator und Bauverantwortlicher bei allen Einsätzen ein. Unterstützt wurde er von Christoph, Simon, Harry und Helmut. Inzwischen ist das Nestli richtig eingestaubt, gut, dass die Küche zur Zeit nicht in Betrieb ist! Schön war es, in den Pausen all dem Staub zu entfliehen, draußen die Frühlingssonne zu genießen und sich von Ursel mit Brötchen, Kaffee und Tee versorgen zu lassen.

Was wir gerade brauchen: Froh sind wir über jede finanzielle Unterstützung, Spenden, zinslose Darlehen, über praktische Hilfe, über Ideen zur Unterstützung bei der Umsetzung der neuen Toiletteneinrichtung (Gestaltung der Waschtische, Fliesen- und Farbauswahl), Möglichkeiten der günstigen Materialbeschaffung, Handwerker, die uns mit ihrem Gewerk unterstützen können und natürlich viel Gebet um Schutz und Vorankommen auf der Baustelle