Berichte über das Renovierungsprojekt

Ursprünglich haben wir über einen Anbau nachgedacht, damit wir unserem Seminarteilnehmern und Gästen mehr Raum zur Verfügung stellen können. Dieses Vorhaben wäre aber letztlich zu teuer geworden. Eine neue Idee verschafft uns künftig aber auch im Obergeschoss deutlich mehr Fläche für den Seminarbetrieb: Das Foto lässt jetzt schon erahnen, wie auch im ersten  Stock mehr Weite entsteht, sobald der Übergang zu den Gästezimmern wieder durch eine Decke geschlossen wird. Die freiwilligen Helfer und professionellen Handwerker haben mit ihrem Einsatz schon Großartiges geleistet!

Die Abbrucharbeiten im Gastraum sind jetzt weitgehend erledigt. Durch die Wegnahme des Kachelofens, des Grills und der Kaminecke ist jetzt viel mehr freier Raum entstanden, den wir künftig vielseitig nutzen können. Nun müssen durch die Außenwände noch Fenster und Türen gebrochen werden, damit der Raum auch schön hell wird.

Aktion am 17. Mai: mit 5 Helfern machen wir uns an den Rest der Treppen-Verkleidung und die Reste der Wandfliesen im WC. Jetzt muss alles raus, damit die Handwerker kommen können. Unser Männer-Trio tauscht schon mal die Holzverkleidung am Vorbau aus. Erneut eine Super Aktion, Danke dafür.

Aktion am 7. Mai: Ein professionelles Bauteam beginnt mit dem Abriß der Brücke und Treppe. Doch der Beton zeigt sich hartnäckig, und am frühen Nachmittag macht der schwere Abbruchhammer schlapp. Jetzt muss der große Vorschlaghammer zum Zertrümmern der Treppe herhalten, mit Erfolg wie man sieht.

Aktion am 8. Mai: Die Entscheidung für eine Zwischendecke und damit Erweiterung des Seminar-Raumes ist gefallen. Deshalb haben wir die Trennwand zum Semiarraum entfernt. Die Demontage-Arbeiten passen sich den zusätzlichen Entscheidungen an.

Die Treppe fliegt auch raus, deshalb entkleiden wir sie bis auf den nackten Beton. Jetzt muss alles raus, was noch stört für den Wiederaufbau. Kachelofen weg, Decke über Kamin runter, Fliesen im WC runter, Rückbau der Installation, …. und den Müll abtransportieren.
Danke für alle Hilfe

Aktion am 30.3.2021: Um im Speisesaal möglichst viel freien Raum zu gewinnen, haben wir uns entschieden, den ungenutzten Kamin abzureißen. Dieser führt vom EG bis über das Dach – also von oben nach unten abbrechen. Rauf aufs Dach, Haube abnehmen und dann Stein für Stein den Kamin abtragen. Alles in luftiger Höhe, aber bei herrlichem Sonnenschein. Und am Abend lag dann nur noch ein Rest-Haufen an Stein-Schutt zum Abtransport im Erdgeschoss. Geschafft.

Kein Aprilscherz: Home Office war gestern, jetzt wird im Office Home gearbeitet

Im Zuge der Bauarbeiten musste auch das Büro im EG umquartiert werden. Das Gästezimmer mit der Nummer 24 im ersten Stock ist jetzt das „Nestli Headquarter“. Wo gibt es das: Zwei geräumige Arbeitsplätze, daneben jeweils  ein Bett und ein gemeinsames Bad mit Toilette – mit Wanne!  Aber gut gearbeitet werden kann dort natürlich auch – Tina Korder und unsere „Neue“ im Büro, Sandra Bittel, beweisen das bereits seit heute.

Allen voran setzt sich Hans Halbmeyer (li.) vom Nestlivorstand praktisch und als Hauptkoordinator und Bauverantwortlicher bei allen Einsätzen ein. Unterstützt wurde er von Christoph, Simon, Harry und Helmut. Inzwischen ist das Nestli richtig eingestaubt, gut, dass die Küche zur Zeit nicht in Betrieb ist! Schön war es, in den Pausen all dem Staub zu entfliehen, draußen die Frühlingssonne zu genießen und sich von Ursel mit Brötchen, Kaffee und Tee versorgen zu lassen.

Was wir gerade brauchen: Froh sind wir über jede finanzielle Unterstützung, Spenden, zinslose Darlehen, über praktische Hilfe, über Ideen zur Unterstützung bei der Umsetzung der neuen Toiletteneinrichtung (Gestaltung der Waschtische, Fliesen- und Farbauswahl), Möglichkeiten der günstigen Materialbeschaffung, Handwerker, die uns mit ihrem Gewerk unterstützen können und natürlich viel Gebet um Schutz und Vorankommen auf der Baustelle

Der Plan des Architekten über Toilettensanierung steht. Es wird eine Damentoilette und eine Herrentoilette mit gemeinsamen Waschbecken geben und eine Behindertentoilette, alles soll geräumiger und schöner werden!
Der Gewölberaum wird entkernt, der beliebte Kachelofen muss weichen, da der Kamin stillgelegt werden musste, der Grillkamin und die Kaminecke werden ebenfalls entfernt, so dass alles großzügiger und lichter wird. Plan ist, im Erdgeschoss eine Fußbodenheizung einzubauen (für warme Füße!) und so den Boden „eine Stufe“ anzuheben, so dass es eben von der Küche weitergehen kann. Eventuell wird auch die Treppe durch einen Aufgang auf der Terrasse ersetzt – das würde zwar deutlich mehr kosten, würde aber das Raumangebot und die Möglichkeiten unten deutlich verbessern und auch eine Erweiterung des Seminarraums im ersten Stock ermöglichen.

Das „Hau-drauf-Team“ reißt die Wände der WC-Anlage ein, die Mauern zeigen sich aber sehr widerspenstig. Wir wüten mit schwerem Gerät und knabbern uns durch die Wände. Ist dann mal eine Lücke geschaffen, wird im wahrsten Sinne des Wortes mit dem großen Vorschlaghammer draufgehauen, bis die Wand Stein für Stein fällt. Und entsprechend schnell füllt sich dann der bereitgestellte Bauschutt-Container. Die Wände müssen weg, bevor der Maurer die beiden neuen Wände setzen kann. Deshalb haben wir nochmals mit einem Kraftakt die restlichen Wände weggestemmt und den Container bis oben hin beladen.

Jetzt kann es weiter gehen.

 

Erneute Beratung mit dem Architekten: die Treppe und das Treppenhaus liegen mitten im schönen neuen Speisesaal. Deshalb kam die Idee auf, die Treppe nach außen zu verlegen (also auch abreißen). Und gleiche Idee mit dem Kamin, der mitten im Raum steht, warum nicht komplett weg damit, er ist ja ungenutzt. Das hat den großen Vorteil, das wir den ca. 90 qm großen Gewölbe-Saal dann komplett frei bekommen und sehr flexibel nutzen können. Und wenn wir die Decke beim Treppenaufgang schließen, erhalten wir auch oben mehr Fläche im Seminarraum. Jetzt muss der Architekt Lösungsalternativen überlegen.