Allen voran setzt sich Hans Halbmeyer (li.) vom Nestlivorstand praktisch und als Hauptkoordinator und Bauverantwortlicher bei allen Einsätzen ein. Unterstützt wurde er von Christoph, Simon, Harry und Helmut. Inzwischen ist das Nestli richtig eingestaubt, gut, dass die Küche zur Zeit nicht in Betrieb ist! Schön war es, in den Pausen all dem Staub zu entfliehen, draußen die Frühlingssonne zu genießen und sich von Ursel mit Brötchen, Kaffee und Tee versorgen zu lassen.

Was wir gerade brauchen: Froh sind wir über jede finanzielle Unterstützung, Spenden, zinslose Darlehen, über praktische Hilfe, über Ideen zur Unterstützung bei der Umsetzung der neuen Toiletteneinrichtung (Gestaltung der Waschtische, Fliesen- und Farbauswahl), Möglichkeiten der günstigen Materialbeschaffung, Handwerker, die uns mit ihrem Gewerk unterstützen können und natürlich viel Gebet um Schutz und Vorankommen auf der Baustelle

Der Plan des Architekten über Toilettensanierung steht. Es wird eine Damentoilette und eine Herrentoilette mit gemeinsamen Waschbecken geben und eine Behindertentoilette, alles soll geräumiger und schöner werden!
Der Gewölberaum wird entkernt, der beliebte Kachelofen muss weichen, da der Kamin stillgelegt werden musste, der Grillkamin und die Kaminecke werden ebenfalls entfernt, so dass alles großzügiger und lichter wird. Plan ist, im Erdgeschoss eine Fußbodenheizung einzubauen (für warme Füße!) und so den Boden „eine Stufe“ anzuheben, so dass es eben von der Küche weitergehen kann. Eventuell wird auch die Treppe durch einen Aufgang auf der Terrasse ersetzt – das würde zwar deutlich mehr kosten, würde aber das Raumangebot und die Möglichkeiten unten deutlich verbessern und auch eine Erweiterung des Seminarraums im ersten Stock ermöglichen.

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Das „Hau-drauf-Team“ reißt die Wände der WC-Anlage ein, die Mauern zeigen sich aber sehr widerspenstig. Wir wüten mit schwerem Gerät und knabbern uns durch die Wände. Ist dann mal eine Lücke geschaffen, wird im wahrsten Sinne des Wortes mit dem großen Vorschlaghammer draufgehauen, bis die Wand Stein für Stein fällt. Und entsprechend schnell füllt sich dann der bereitgestellte Bauschutt-Container. Die Wände müssen weg, bevor der Maurer die beiden neuen Wände setzen kann. Deshalb haben wir nochmals mit einem Kraftakt die restlichen Wände weggestemmt und den Container bis oben hin beladen.

Jetzt kann es weiter gehen.

 

Erneute Beratung mit dem Architekten: die Treppe und das Treppenhaus liegen mitten im schönen neuen Speisesaal. Deshalb kam die Idee auf, die Treppe nach außen zu verlegen (also auch abreißen). Und gleiche Idee mit dem Kamin, der mitten im Raum steht, warum nicht komplett weg damit, er ist ja ungenutzt. Das hat den großen Vorteil, das wir den ca. 90 qm großen Gewölbe-Saal dann komplett frei bekommen und sehr flexibel nutzen können. Und wenn wir die Decke beim Treppenaufgang schließen, erhalten wir auch oben mehr Fläche im Seminarraum. Jetzt muss der Architekt Lösungsalternativen überlegen.

Die Kamin-Sanierung zu Ende bringen, ist jetzt die Devise – letzten Sommer hat ein Hornissen-Nest verhindert, das obere Ende des Kamins anzufassen. Jetzt haben wir die ersten sonnigen Tage genutzt, um die restlichen Arbeiten an der West-Fassade und dem Kamin abzuschließen.

 

Seit Februar sind wir mitten drin:

Kick off für die Baustelle: Leer räumen und demontieren, die eigentliche Arbeit ist leicht, weil man ohne Rücksicht auf Verluste einfach alles rausreißen darf. Im Herzen ist es schon schwerer, wenn man z.B. den offenen Kamin mit Sitzecke demontiert und demoliert. Wichtig war die Freilegung der Decke im WC, damit wir prüfen konnten, ob eine durchgängig tragende Betondecke vorliegt – was glücklicherweise der Fall ist.